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Entdecke die nächsten Stufen des Kundalini-Erwachens! Lerne den Astral-, Mental- und Kausalkörper kennen und erfahre, wie du deine Emotionen, Gedanken und deinen Willen transformierst.
Die Brücke zur Seele: Kundalini und die Transformation von Astral-, Mental- & Kausalkörper
Ihr Lieben, die ihr den Mut habt, den Pfad nach innen zu beschreiten,
in unserem letzten Gespräch haben wir das Fundament unserer spirituellen Arbeit erkundet: die Reinigung und Harmonisierung des Physischen Körpers und die bewusste Lenkung unserer Lebensenergie im Vitalkörper. Wir haben verstanden, dass diese ersten beiden Stufen die Basis für alles Weitere bilden – ein stabiles Fundament, auf dem der Tempel unseres wahren Seins errichtet werden kann.
Doch die Reise der Kundalini, die Reise unserer individuellen Göttlichen Mutter, endet hier nicht. Sie beginnt hier erst richtig. Heute überqueren wir eine Brücke – eine psychologische und energetische Brücke, die uns von der grobstofflichen Welt in die subtileren, inneren Dimensionen führt. Wir widmen uns den nächsten drei Stufen der Kundalini-Erweckung, die untrennbar mit den nächsten drei Körpern verbunden sind: dem Astralkörper, dem Mentalkörper und dem Kausalkörper.
Diese drei Körper bilden zusammen das, was wir als unsere Psyche, unsere Seele in ihrer unentwickelten Form, bezeichnen könnten. Hier findet die intensivste innere Arbeit statt, die Konfrontation mit unseren tiefsten Ängsten, unseren verworrensten Gedanken und unserem wahren Willen. Lasst uns diese Welten nun mit Präzision und offenem Herzen erkunden.
Der Astralkörper: Die Arena unserer Emotionen und Wünsche
Der dritte der sieben Körper ist der Astralkörper. Dies ist der Körper unserer Emotionen, unserer Begierden, unserer Ängste und unserer Träume. Er ist eng mit dem Manipura Chakra, dem Solarplexus-Chakra, verbunden, das als Zentrum unserer persönlichen Macht, unseres Selbstwertgefühls und unserer emotionalen Verarbeitung gilt.
Hier müssen wir eine entscheidende Unterscheidung treffen, die in vielen esoterischen Lehren zentral ist: die zwischen dem lunaren und dem solaren Astralkörper. Jeder Mensch besitzt von Natur aus einen lunaren Astralkörper. Dies ist eine Art energetischer „Geist“ oder „Schatten“, ein unbewusstes Vehikel, das wir jede Nacht benutzen, wenn wir träumen. Unsere Träume sind oft chaotisch, unlogisch und von unseren unkontrollierten Wünschen und Ängsten gesteuert – das ist das Reich des lunaren Astralkörpers, der vollständig vom Ego kontrolliert wird.
Das Ziel auf dem Pfad der Kundalini ist es jedoch, durch bewusste Arbeit und sexuelle Alchemie einen solaren Astralkörper zu erschaffen. Dies ist ein bewusstes, gewolltes Vehikel aus reiner, transformierter Energie. Mit einem solaren Astralkörper kann man sich bei vollem Bewusstsein und mit klarem Willen in der fünften Dimension, der Astralwelt, bewegen. Man ist nicht länger ein passiver Träumer, sondern ein bewusster Reisender in den inneren Welten.
Die Befreiung des Astralkörpers – Praktische Ansätze:
Die Erschaffung des solaren Astralkörpers und das Erwecken der dritten Kundalini erfordern die Meisterung unserer emotionalen Welt.
- Transformation negativer Emotionen: Unser alltägliches Leben ist das perfekte „emotionale Gymnasium“. Jede Situation, die in uns Wut, Angst, Neid, Eifersucht oder Traurigkeit auslöst, ist eine Gelegenheit. Anstatt diese Emotionen unbewusst auszuleben und unsere kostbare Energie zu verschwenden, müssen wir lernen, sie durch Selbstbeobachtung zu erkennen, ohne uns mit ihnen zu identifizieren. Wir fragen uns: „Welches Ego in mir erzeugt diese Emotion?“ Durch diesen Prozess der bewussten Konfrontation und des Verstehens transformieren wir diese negativen Energien langsam in ihre positiven Gegenstücke: Angst in Mut, Wut in Gelassenheit, Neid in Freude für andere.
- Bewusste Astralprojektion: Die Praxis, den physischen Körper bewusst und bei vollem Bewusstsein zu verlassen, ist ein zentrales Werkzeug. Es gibt viele Techniken (Mantras, Konzentrationsübungen), aber alle zielen darauf ab, das Bewusstsein wach zu halten, während der physische Körper einschläft, um so den Übergang in die Astralwelt bewusst zu erleben. Dies ermöglicht uns, unsere Egos direkt in ihrer eigenen Dimension zu konfrontieren.
Der Mentalkörper: Das Zähmen des unruhigen Geistes
Nachdem wir begonnen haben, unsere emotionale Welt zu ordnen, führt uns die Kundalini-Reise zum vierten Körper: dem Mentalkörper. Dies ist der Körper des Denkens, des Intellekts, der Konzepte, der Vernunft und der Überzeugungen. Er ist energetisch mit dem Anahata Chakra (Herzzentrum) und dem Vishuddha Chakra (Kehlkopfzentrum) verbunden, da wahres, objektives Denken sowohl mit dem Herzen (Intuition) als auch mit dem Ausdruck (Wort) verbunden ist.
Auch hier existiert der Unterschied zwischen lunar und solar. Der lunare Mentalkörper, den wir alle besitzen, ist der unruhige, chaotische Geist, der ununterbrochen plappert. Er ist voll von widersprüchlichen Theorien, starren Überzeugungen, Vorurteilen und mechanischen Gedankenmustern, die wir ungefragt aus unserer Kultur, Erziehung und den Medien übernommen haben. Dieser Verstand ist ein Käfig, der uns in subjektiven Meinungen gefangen hält.
Der zu erschaffende solare Mentalkörper hingegen ist ein Tempel der Weisheit. Er ist seren, ruhig, fokussiert und in der Lage, objektive Wahrheit direkt wahrzunehmen. Er ist kein Herrscher mehr, sondern ein perfektes, scharfes Werkzeug im Dienste unseres wahren Seins.
Die Befreiung des Mentalkörpers – Praktische Ansätze:
- Praxis der mentalen Stille: Die wichtigste Übung ist die Meditation mit dem Ziel, den inneren Dialog zu beruhigen. Indem wir unsere Gedanken beobachten, ohne an ihnen festzuhalten, schaffen wir langsam einen Raum der Stille zwischen den Gedanken. In dieser Stille kann die Stimme des Bewusstseins, die Intuition, gehört werden.
- Hinterfragen der eigenen Überzeugungen: Wir müssen den Mut haben, alles, was wir zu wissen glauben, in Frage zu stellen. Woher kommt diese Überzeugung? Dient sie wirklich meiner Entwicklung oder nur der Aufrechterhaltung eines Egos? Dieser Prozess der intellektuellen Dekonstruktion befreit uns von mentalen Dogmen und öffnet den Geist für wahre Erkenntnis.
Der Kausalkörper: Die Erschaffung der Menschlichen Seele
Dies ist der tiefgreifendste Schritt auf der psychologischen Brücke. Der fünfte Körper ist der Kausalkörper, auch bekannt als der Körper des Willens oder, in der Theosophie, als Manas, die Menschliche Seele. Er ist mit dem Ajna Chakra, dem Dritten Auge, verbunden. Dieser Körper ist die Ebene der Ursachen, der Speicher unserer Handlungen und deren Konsequenzen über unzählige Leben hinweg. Hier regiert das Gesetz von Karma und Dharma in seiner reinsten Form.
Die erschütternde Wahrheit ist, dass die meisten Menschen keinen voll entwickelten Kausalkörper besitzen. Wir haben nur einen kleinen, unentwickelten Embryo der Seele. Was wir als unseren „Willen“ bezeichnen, ist meist nur ein chaotisches Schlachtfeld konkurrierender Wünsche unserer verschiedenen Egos. Ein Ego will meditieren, ein anderes will auf Social Media surfen, ein drittes will Schokolade essen. Das ist nicht wahrer Wille, das ist ein innerer Konflikt.
Die Erschaffung des solaren Kausalkörpers bedeutet, einen einzigen, geeinten, bewussten Willen zu schmieden, der vollständig mit dem Willen des Göttlichen, mit dem Willen unseres inneren Vaters, im Einklang steht.
Die Befreiung des Kausalkörpers – Praktische Ansätze:
- Bewusste Handlungen und rechte Tat: Die Arbeit am Kausalkörper findet nicht nur in der Meditation, sondern mitten im Leben statt. Jede Entscheidung, jede Handlung ist eine Gelegenheit, bewusst zu handeln. Wir fragen uns: „Entspringt diese Handlung meinem Ego, meiner Begierde, oder dient sie einem höheren, uneigennützigen Zweck?“
- Opfer des persönlichen Willens: Dies ist der schwierigste Teil. Es bedeutet, unsere persönlichen, egoistischen Wünsche und Begierden bewusst zu opfern zugunsten des Willens unseres wahren Seins. Es ist der „schmale Pfad“, von dem die Mystiker sprechen – ein Weg, der enorme Disziplin, Aufopferung und Liebe erfordert.
Schlussfolgerung: Die Brücke zum Wahren Sein
Die Arbeit an diesen drei Körpern – Astral, Mental und Kausal – ist das Herzstück der psychologischen Transformation auf dem Kundalini-Pfad. Es ist eine Reise, die uns zwingt, uns mit unseren tiefsten Schatten auseinanderzusetzen, aber sie ist auch die Brücke, die uns aus dem Gefängnis des Egos heraus und in die Freiheit unserer wahren, göttlichen Natur führt.
In unserem nächsten Video werden wir die letzten beiden, rein spirituellen Körper erkunden: den Buddhischen und den Atmischen Körper – die Ebenen der Göttlichen Seele und des reinen Geistes. Doch der Weg dorthin führt unweigerlich über die bewusste und geduldige Arbeit an den hier besprochenen Ebenen.
Möge das Licht deiner eigenen Göttlichen Mutter Kundalini deinen Pfad erhellen und dir die Kraft und Weisheit schenken, diese heilige innere Arbeit zu vollbringen.
KI-Hinweis: Dieser Artikel wurde basierend auf einem Transkript und thematischen Vorgaben mit Unterstützung von KI-Technologie erstellt und redaktionell überarbeitet, um Kohärenz, Lesbarkeit und inhaltliche Tiefe zu gewährleisten.


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